Internetpranger für Straftäter

Fr, Aug 13, 2010

Allgemein

 

Die Union fordert den gläsernen Straftäter, nach einigen Aussagen von Unionspolitikern sollen Daten, wie Fotos, Namen und Adressen von Straftätern im Internet öffentlich gemacht werden. In den USA wird dieses System zur Überwachung schon längst genutzt. Ausschlaggebend war ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte das bei 100 Schwerverbrechern die Sicherungsverwahrung für Menschenrechtswidrig hält. Daraufhin haben sich Stimmen in der CSU und der CDU laut gemacht und einen Veröffentlichung von den Daten dieser Straftäter gefordert. Sogar der Bundesvorsitzende der Polizeigewerkschaft Rainer Wendt findet diese Idee sinnvoll. Doch steht eine solche Maßnahme nicht mit unserem Rechtsystem im Einklang. Wendt ist der Meinung das unser Rechtssystem zu Täterorientiert sei. Doch wer denkt an die Opfer? Das Justizministerium und auch das Innenministerium hingegen lehnen diese Möglichkeit der Täterüberwachung ab. Doch sollen Millionen Euros in die Überwachung durch Personen wandern. Zudem kann die Polizei nicht so viele Beamte freistellen, dass es möglich wäre eine Komplettüberwachung der Täter durchzuführen. Die andere Seite dieser Möglichkeit jedoch sieht ebenso wenig rosig aus, in den USA wo es solche Internetseiten schon gibt, sind schon Täter zu Opfern geworden.

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