Für jede Straftat die im Internet erfolgreich bekämpft wird, kommen gleich drei neue hinzu. In den letzten Jahren stieg die Internet Kriminalität jährlich, waren es noch 37000 gemeldete Fälle im Jahr 2008, konnten schon 2009 50000 Fälle verzeichnet werden. Hinzu kommt die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Fälle. Das BKA sieht sich im hintertreffen, die Kriminellen im Internet sind immer einen Schritt voraus. Kaum ist eine Masche ausfindig gemacht, haben sich die Kriminellen schon eine Neue ausgedacht.
Doch auch schon bekannte Tricks werden immer noch zur Falle für den User. Ein besonders hinterhältiges Muster weist die Scareware vor. Hier wird dem User weisgemacht sein Rechner wäre von einer Gefährlichen Schadsoftware befallen, der User soll dann ein Programm zur Bereinigung herunterladen. Doch genau dieses Programm ist dann die Schadsoftware, hinzu kommt dann noch das man für diese Software noch bezahlen soll. Der Betrag ist meist sehr gering, so dass der User in der Regel einwilligt und seine Daten preis gibt und schon hat man einen weiteren Zugriffspunkt für die Kriminellen geschaffen.
Für die Beamten des BKA gibt es hier kaum Ansatzpunkte, denn schließlich wurde die Vorratsdatenspeicherung gekippt. Trotz dessen fordert das BKA weiterhin eine Reglung um den illegalen Geschäftemachern das Handwerk legen zu können.



Sa, Mai 22, 2010
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