Haben bald unsere Kühlschränke einen Internetzugang und bestellen selbst ihren Inhalt, oder unser Auto bestimmt selbst wann es in die Werkstatt muss (Autoteile-Preisvergleich). Mittlerweile ist dies keine Utopie mehr, Firmen wie Siemens beschäftigen sich schon seit einer geraumen Zeit mit dieser Technik. Es wird kommen das Internet der Dinge und uns alltägliche Dinge abnehmen. Doch birgt diese Vernetzung auch einige Gefahren für unsere Privatsphäre, es macht uns Gläsern. Die kleinen Chips sind bereits im Einsatz ohne dass wir es bemerken. Im Logistikbereich einiger Konzerne werden Waren und Güter damit gekennzeichnet. So lassen sich die Waren virtuell verfolgen. Ebenso findet man sie in Stadtbüchereien, diese sichern ihre Bücher mit den RFID-Chips. Auch unser Reisepass ist mit einem solchen Chip ausgestattet. Die Chips lassen sich mit einem Nearfield Scanner ohne weiteres auslesen und so könnte jeder zum Spion werden. Zum Beispiel mit einem Sony Ericsson Handy, der Hersteller liefert heute kein Gerät mehr ohne den Nearfield Scanner aus.
Bereits jetzt wird heiß Diskutiert und das Europaparlament debattiert über verbesserte Datenschutzbestimmungen. Denn wie soll man sich vor Datenklau schützen, wenn man nicht einmal weis wo denn ein Chip drin steckt. Es wird gefordert dass die Chips nur vom Endkunden aktiviert werden können und so jeder selbst bestimmt ob der Kühlschrank ins Internet darf.
Übrigens kann man sich in einem Auto Forum mit anderen Interessierten austauschen und weitere Informationen sammeln.



Di, Jun 15, 2010
Netztrends