Noch genau 4 Tage dann beginnt die Auktion der Mobilfunkfrequenzen. So wird am 12. April von der Bundesnetzagentur Frequenzen von insgesamt 360 Megahertz versteigert werden. Davon sind 60 Megahertz alleine ehemalige Fernsehfreuqenzen, die nach dem Umstellen auf digitales Fernsehen nicht mehr benötigt werden. Genau diese könnten besonders interessant sein, denn sie bieten sehr gute Sendeeigenschaften aus, da sie sehr hohe Reichweiten besitzen. Bei den restlichen Frequenzen handelt es sich um unter anderem ungenutzte Frequenzen, die aus der Auktion 2000 stammen und ebenso Frequenzen der Bundeswehr sind dabei.
Auktionäre gibt es bereits auch schon. Darunter die vier Riesen T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O². Airdata, die auch an der Versteigerung teilnehmen wollte, wurde von der Bundesneztagentur nicht zu gelassen. Dagegen klagte das Unternehmen bisher viermal, vergebens.
Doch was haben am Ende Verbraucher von neuen Freuqenzen? In erster Linie würden damit vor allem ländliche Regionen, die bis jetzt keine oder nur sehr langsame Internetverbindungen besitzen, die Möglichkeit bekommen, ohne teure Kabelverlegung, einen schnelleren Internetanschluss zu erhalten.
Ob allerdings die Versteigerung genauso ein Hype wird, wie die von 2000, an der Staat rund 50 Millionen Euro verdiente, bleibt bis zum 12. April abzuwarten.



Fr, Apr 9, 2010
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