Blogs etablieren sich im Pressesektor

Mi, Jan 27, 2010

Netztrends

Nach den neuesten Studien des Medienprofessors Jeff Jarvis werden die großen Verlage das Internet nicht überleben. Durch Bezahlinhalte vergraulen sich die Presse Verlage ihre treuesten Kunden. Schon die New York Times muss dies massiv spüren. Seit Einführung der Bezahlinhalte verliert Amerikas größte Zeitschrift täglich mehr und mehr Leser. Laut Jarvis suchen diese sich ihre Informationen nun auf Blogs und in den sozialen Netzwerken. Denn das kostet nichts. Wird es bald den Beruf des Journallisten nicht mehr geben, zumindest nicht so wie wir ihn kennen?

Darauf hat Jeff Jarvis auch eine Antwort. Die Journalisten müssen umdenken, sie müssen sich als Unternehmer sehen und ihre Berichte selbst vermarkten. Das Internet erlaubt keinen ineffizienz, darauf zu warten das Pressenachrichten über einen Verlag an den Kunden verkauft werden, ist mit dem Internet nicht möglich. Hunderte andere bieten wahrscheinlich genau zu diesem Zeitpunkt die Nachricht kostenlos an. Wenn die Verlage nicht umdenken, werden sie sich in kürzester Zeit selbst zugrunde richten. Die Blogs können sich wesentlich kostengeringer und auch effizienter Darstellen. Dahin müssen die Presse Verlage auch kommen, denn nur so können diese im Internet mithalten. Immer mehr Blogs werden als Nachrichten Portale genutzt, die Autoren verdienen durch E-Commerc und Werbung. Zudem gibt es zahlreiche Partnerprogramme durch die man zusätzlich Geld verdienen kann Die Presse muss wenn sie sich erhalten will ebenso an diesem Prozess teilhaben.

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